Historischer Stadtrundgang Winsen (Luhe)

Winsen (Luhe) — Residenzstadt an der Luhe

Winsen an der Luhe war im 14. und 15. Jahrhundert Residenzstadt der Herzöge von Braunschweig-Lüneburg. Das erhaltene Schloss, das Stadttor und das gewachsene Fachwerkviertel um die Marienkirche zeugen von dieser Glanzzeit. Der Rundgang führt durch die mittelalterliche Altstadt und erklärt die städtebauliche Entwicklung vom frühen Mittelalter bis ins 19. Jahrhundert.

Schloss Winsen — der Bergfried des 13. Jahrhunderts dominiert die Altstadt

Schloss Winsen

Das Schloss geht auf eine Burganlage des 13. Jahrhunderts zurück. Unter Herzog Friedrich dem Frommen wurde es im 15. Jahrhundert zur Residenz ausgebaut. Der quadratische Bergfried ist das älteste erhaltene Gebäude; die Wohngebäude stammen aus dem 16. bis 18. Jahrhundert. Heute beherbergt das Schloss das Heimatmuseum Winsen.

Das Hamburger Tor — eines von ursprünglich drei Stadttoren

St. Marienkirche und Fachwerkviertel

Die gotische Backsteinkirche St. Marien wurde im 14. Jahrhundert errichtet. Das umgebende Fachwerkviertel mit Häusern aus dem 16. bis 18. Jahrhundert zeigt die Wohnbautraditionen des Lüneburger Raums. Besonders bemerkenswert sind die Dekorationsformen der Gefache an den Gebäuden der Marktstraße, die auf Handwerkerzünfte hinweisen.

Fachwerkhäuser des 17./18. Jahrhunderts in der Marktstraße

Praktische Hinweise

Länge: ca. 3 km | Dauer: 1–1,5 Stunden | Schwierigkeitsgrad: sehr leicht | Ausgangspunkt: Marktplatz Winsen (Luhe) | Audioguide über die Website der Samtgemeinde Winsen abrufbar.